Meine Anfrage zum Plenum findet ihr hier!
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen rund um die Signa-Gruppe, insbesondere die Signa Prime Selection AG, frage ich die Staatsregierung, wie ist der aktuelle Stand des Verkaufsprozesses des durch die Bayerische Versorgungskammer finanzierten Objekts „Am Hof“ in Wien (zuletzt 155 Mio. Euro), nachdem der ursprünglich geplante Verkauf im Herbst 2025 gescheitert ist (siehe dazu „Verkauf von Park Hyatt gescheitert“ vom 29.10.2025 auf wien.orf.at ), wie ist der aktuelle Stand der Forderungen der Bayerischen Versorgungskammer aus dem BVK-EUROPA I-Immobilienfonds ROAT (rund 4,7 Mio. Euro), insbesondere im Hinblick auf bereits erfolgte oder geplante Abschreibungen, die Werthaltigkeit der Forderungen sowie mögliche Ausfälle, und welche konkreten Kreditvergaben bestehen oder bestanden durch einzelne bei der Bayerische Versorgungskammer organisierten Versorgungsanstalten gegenüber Unternehmen der Signa-Gruppe (bitte unter Angabe der jeweiligen Versorgungsanstalt, der Höhe der Kredite, des konkreten Kreditnehmers sowie des aktuellen Stands der Rückforderung)?
Antwort des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration
Zu den Fragen teilt die Bayerische Versorgungskammer Folgendes mit:
Aktuell ist eine Rückführung der Finanzierung „Am Hof“ in Wien per Ende April 2026 avisiert. Bis zum aktuellen Zeitpunkt wurden sämtliche Zins- und Tilgungsleistungen pünktlich und vollständig beglichen. Das Objekt weist einen Marktwert aus, der deutlich oberhalb der ausstehenden Darlehensvaluta liegt. Mit der Darlehensablösung wird keine Finanzierung von Signa-Objekten mehr bestehen. Für das Insolvenzverfahren ist derzeit kein konkreter Endzeitpunkt absehbar. Bezüglich des aktuellen Stands der Forderungen der Bayerischen Versorgungskam-
mer aus dem BVK-EUROPA I-Immobilienfonds-ROAT verweisen wir auf die Antwort des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration vom 16.09.2025 zu Frage 7 der Schriftlichen Anfrage des Abgeordneten Tim Pargent vom 14.08.2025 betreffend „Investitionen der Bayerischen Versorgungskammer I: Zusammenarbeit mit Signa-Unternehmensgruppe“ (Drs. 19/8137 vom 20.10.2025). Alle Versorgungsanstalten der Versorgungskammer (bis auf das Versorgungswerk des Landtags) sind an den Investitionen und den Rückforderungen gemäß ihrer Anteile am Gesamtvolumen der Versorgungswerk-Masterfonds beteiligt