Die Grüne Landtagsfraktion Bayern traf sich zu einer zweitägigen Klausurtagung in Würzburg, um über die Stärkung unserer Demokratie angesichts aktueller Herausforderungen zu diskutieren.
Tag 1: Demokratie im Fokus
Am ersten Tag stand die Frage im Mittelpunkt, wie wir unsere demokratischen Werte angesichts von Rechtsruck, Klimakrise und wirtschaftlichen Sorgen verteidigen können. Hochkarätige Gäste wie Doreen Denstädt, Justizministerin aus Thüringen, Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sowie Martin Heilig, 2. Bürgermeister von Würzburg, und Christian Stück, Bürgermeister von Kirchheim in Unterfranken, bereicherten die Diskussion mit wertvollen Impulsen. Konkrete Maßnahmen beschlossen Als Ergebnis verabschiedete die Fraktion einen 8-Punkte-Plan mit konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie in Bayern. Zentrale Aspekte sind:
- Förderung politischer Bildung
- Abbau unnötiger Hürden bei der direkten Demokratie
- Konsequentes Entgegentreten gegen Extremismus
Der erste Klausurtag machte deutlich: Unsere Demokratie ist zwar robust, muss aber gerade in herausfordernden Zeiten aktiv geschützt und weiterentwickelt werden.

Grüner Dialog zum Tagesausklang
Den Abschluss des ersten Tages bildete ein entspannter „Grüner Dialog“. Bei fränkischem Wein tauschten sich die Teilnehmer mit lokalen Akteuren aus und ließen die Erkenntnisse des Tages Revue passieren.

Tag 2: Nachhaltiger Weinbau im Fokus
Der zweite Klausurtag führte die Fraktion zum Weingut am Stein. Dieser Ortstermin bot spannende Einblicke in die Herausforderungen des nachhaltigen Weinbaus. Das familiengeführte Weingut produziert nicht nur hervorragende Weine, sondern arbeitet auch im Einklang mit der Natur. Dennoch steht der regionale Weinanbau vor existenziellen Bedrohungen:
- Klimawandel und extreme Wetterereignisse
- Wassermangel
- Bürokratische Hürden
Wir Grüne Landtagsfraktion nehmen die wertvollen Anregungen mit nach München und werden uns auf politischer Ebene für eine nachhaltige Zukunft des fränkischen Weinbaus einsetzen.

Fotos: Benjamin Brückner