Mit Freude und Genugtuung begrüßen die Vertreter der Grünen und Unabhängigen in Stadt und Landkreis Bayreuth die Entscheidung einer überwiegenden Mehrheit in Aufsichtsrat, Verbandsversammlung und -ausschuss des Klinikums Bayreuth, die Sanierung im Bestand am Roten Hügel zügig weiterzuverfolgen und einem Neubau an der Hohen Warte eine Abfuhr zu erteilen. Die grünen Vertreter hatten sich zuvor intensiv um Mehrheiten für dieses Votum bemüht.
„Der eingeschlagene Weg kann weitergegangen und die begonnenen Arbeiten zügig ausgeführt werden. Wir sind zuversichtlich, im ersten Bauabschnitt bald erste Ergebnisse mit dem fertigen OP-Gebäude wahrnehmen zu können,“ so die grünen Vertreter. Ein gutes Ergebnis der Sitzung sei außerdem, dass Flächenverbrauch als wichtige Ursache der Klimakatastrophe wahrgenommen werde und die Nutzung vorhandener Flächen höher bewertet wird als die Rodung von Wald. Der Vorstoß der CSU und Ihres Oberbürgermeisters beweist dagegen, dass ökologische Lippenbekenntnisse und das reale Handeln weiterhin meilenweit auseinander liegen.
Auch der Landtagsabgeordnete Tim Pargent zeigt sich erleichtert über die klare Entscheidung der Klinikumsgremien: „Es ist gut, dass Stadt und Landkreis vertragstreu mit dem Freistaat Bayern bleiben und die bisher zugesagten Fördermittel nicht riskieren. Eine jahrelange Hängepartie ist nun ausgeschlossen und das Klinikum kann gemeinsam mit dem Freistaat zügig die Sanierung des Krankenhauses vorantreiben.“
Dr. Norbert Aas, Stadtrat, Mitglied in Verbandsversammlung und Verbandsausschuss
Manfred Neumeister, Kreisrat, Mitglied in Verbandsversammlung und Verbandsausschuss
Florian Questel, Kreisrat, Aufsichtsrat
Stefan Schlags, Stadtrat, Aufsichtsrat
Tim Pargent, MdL