PM: Hochbrücke in Bayreuth: Lärmschutz bisher unzureichend: MdL Pargent macht sich eigenes Bild vor Ort

Bayreuth, 11.09: Der oberfränkische Landtagsabgeordnete und stellvertretende parlamentarische Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion, Tim Pargent, informierte sich bei einer Ortsbegehung an der Hochbrücke Bayreuth mit Mitgliedern der Interessengemeinschaft Lärmschutz Hochbrücke und Mitgliedern der Grünen Stadtratsfraktion über Lärmbelastung und die Sorgen der Anwohner.

 

Seit vielen Jahren beklagen sich Anwohner über die Lärmbelästigung durch den Autoverkehr an der Hochbrücke Bayreuth. Trotz des anstehenden Neubaus der Brücke gibt es von Seiten der Regierung keine Pläne, die Lärmbelastung zu reduzieren oder bauliche Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen. Die Autobahndirektion und die Stadt Bayreuth verweisen auf Messwerte, nach denen die Lärmbelastung unter den entsprechenden Grenzwerten liege. Die Anwohner betonen allerdings, dass diese Messungen nicht die täglichen Lärmspitzen abbilden.

 

Tim Pargent konnte sich bei der Ortsbegehung selbst von der starken Lärmbelastung überzeugen und zeigt Verständnis für die Situation der Anwohner. „Ich fordere die Staatsregierung und die ausführende Autobahndirektion auf, durch eine reale Messung ein akkurates Bild von der Lärmbelastung zu erfassen und in Zusammenarbeit mit den Anwohnern und der Stadt ein Konzept zur Lärmreduzierung zu erarbeiten. Als Ergänzungen zum baulichen Lärmschutz muss auch eine Temporeduzierung auf der Hochbrücke und eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle eingeführt werden.“, schlägt Pargent vor.

 

„Lärm ist ein erheblicher Stressfaktor und die Gesundheit von Bürger*innen steht auf dem Spiel, so Tim Pargent. „Ich bedaure außerdem, dass nicht hinterfragt wurde, ob eine vielspurige Brücke überhaupt noch notwendig ist. Hier wurden erneut viele Chancen vertan, das Bayreuther Verkehrskonzept im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen.“

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